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Was ist ein Plugin?

Browser: Typische Zielplattform für Plugins

Browser: Typische Zielplattform für Plugins (Foto: VK Studio | Bigstock)

Was ein Plugin ist, wofür man es braucht, wo es eingesetzt wird und was es dabei unbedingt zu beachten gilt.

Lesezeit: 3 Minuten

Was ist ein Plugin?

Ein Plugin (auch Plug-in) ist ein Zusatzprogramm, das an ein anderes Computerprogramm „angeschlossen“ wird (engl. „plug in“ = einstecken, einstöpseln). Das Plugin ist dabei ein eigenständiges Programm, welches andere Computersoftware ergänzt.

Synonyme: Addon, Extension, Erweiterung

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Hauptanwendungsgebiet von Plugins sind Programme, die verschiedene Arten von Dateien anzeigen. Die Idee des Plugins ist dabei, dass das Hauptprogramm nicht von vornherein den vollen möglichen Funktionsumfang hat. Durch diese Verschlankung lässt sich ein Programm zum Beispiel besser und schneller herunterladen, arbeitet problemloser und nimmt auch weniger Platz ein. Die betreffenden Programme werden von vielen Usern verschieden genutzt, entsprechend benutzt jeder andere Plugins um das Programm an seine persönlichen Standards anzupassen.

Browser Plugins

Browser-Plugins können Funktionalitäten nachrüsten, die der Basis-Browser (bspw. Chrome, Edge, Firefox) nicht besitzt. In vielen Fällen zeigen die Plugins zusätzliche Informationen an, werten die Inhalte von Webseiten anders aus oder schaffen neue Nutzungs- und Navigationsmöglichkeiten.

Inzwischen gibt es Browser-Plugins, die nicht nur Basisfunktionen des Browsers nachrüsten, sondern umfangreiche eigene Anwendungen darstellen. Bspw. Spiele, Grafikanwendungen, Terminplaner uvm.

Früher

Früher rüsteten Browser-Plugins vorrangig Fähigkeiten nach, bestimmte Dateien anzeigen zu können. Die häufigsten Browser-Plugins waren der Adobe Reader für pdf-Dokumente, der Adobe Flash Player für Flash-Animationen, Sun Java SE Runtime Environment für Java-Anwendungen und der Adobe Shockwave Player. Zur Wiedergabe bestimmter Medien gibt es Browser-Plugins für die bekanntesten Player wie den Real Player, den Windows Media Player oder den Quicktime Player.

Inzwischen beherrschen moderne Browser zahlreiche Dateiformate, was viele ehemals populäre Plugins überflüssig macht.

Video- und Audio Plugins

Nach dem selben Prinzip funktionieren Plugins für andere Arten von Programmen. Je nach Art der angedachten Nutzung fügt man die benötigten Plugins hinzu. Diese finden sich u.a. für Bildbetrachtungsprogramme, Medienwiedergabeprogramme (Player) sowie Programme zur Bearbeitung von Audio-, Bild- und Videodateien. Neben Plugins zur Darstellung bestimmter Dateitypen kann es auch Plugins für andere Arten der Programmoptik oder erweiterte Sprach- und Zeichenanzeigen geben.

Populäre Vertreter dieser Gattung sind bspw. die zahlreichen Plugins für die Bildbearbeitungssoftware Adobe Photoshop. So gibt es bspw. Plugins, die die einfache Erstellung von HDRs, Panoramen und Collagen ermöglichen.

Wie sicher sind Plugins?

Hier muss man zwischen Plugins unterscheiden, die vom Hersteller der Software angeboten werden und solchen, die von Drittanbietern stammen. Während die Plugins vom Softwarehersteller genauso vertrauenswürdig sind wie die Basis-Software, ist bei Drittanbieter-Plugins besondere Vorsicht gefragt.

So gibt es bspw. für die Chrome-Browser von Google unzählige Plugins, die Zugriff auf die Inhalte der ausgerufenen Websites haben und ggf. auch Daten aus den Eingabefeldern lesen können. Das eröffnet Missbrauchsmöglichkeiten, die in der Vergangenheit auch bereits genutzt wurden.

Vor der Installation solcher Plugins sollte man sich über den Ersteller informieren und die vom Plugin geforderten Zugriffsrechte prüfen. Ein einfaches Erinnerungsplugin braucht bspw. keinen Zugriff auf die Surfhistorie. Wird der Zugriff darauf angefordert, sollte das mindestens misstrauisch machen.

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