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Zeitumstellung – Umstellung auf die Sommerzeit

Zeitumstellung auf die Sommerzeit

Zeitumstellung auf die Sommerzeit (Abb. z576 | Shutterstock)

An jedem letzten Sonntag im März ist es soweit – die Uhren werden von der Winter- auf die Sommerzeit umgestellt.

Die Umstellung finde in der Nacht zum Sonntag um 2.00 Uhr statt. Die Uhren werden dann eine Stunde vorgestellt. Dadurch „verlieren“ wir in dieser Nacht eine Stunde.

Vorteile:

  • abends wird es später dunkel

Nachteile:

  • die Nacht zum Sonntag ist eine Stunde kürzer
  • morgens wird es später hell
  • der Körper muss sich umstellen
  • man muss daran denken, ALLE Uhren umzustellen

Je nach Umfrage haben 30-60 Prozent der Menschen Probleme mit der Zeitumstellung und dem damit aus dem Takt gehobenen Lebensrhythmus.  Die Statistik bestätigt die Schwierigkeiten. So sind im Rahmen der Umstellung auf die Sommerzeit, bei der eine Stunde „geklaut“ wird, mehr Unfälle zu beobachten.

Geschichte der Zeitumstellung

Die Idee der Zeitumstellung hat eine lange Historie – so hat schon  Benjamin Franklin 1784 eine Zeitumstellung gefordert, um den Kerzenverbrauch zu senken. Dabei ging es aber eher um große Sonnenzeit-Unterschiede innerhalb Amerikas. Tatsächlich eingeführt wurde die Sommerzeit hierzulande am 30. April 1916 im Deutschen Reich. 1977 wurde die Sommerzeit EU-weit eingeführt und 1994 in ihren Regeln vereinheitlicht.

Seitdem steht die Zeitumstellung immer wieder in der Kritik. Vor allem deshalb, weil ein konkreter Nachweis des Spareffekts fehlt.

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